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Dienstleistungen 22. Juni 2018

Soest mit neuem Partner in der Region:

Stadtwerke Rietberg-Langenberg haben bereits rund 1.300 Kunden bei Strom und Erdgas 

Am 30. Juni 2018 existierten die Stadtwerke Rietberg-Langenberg exakt seit 225 Tagen. So viel Zeit ist nämlich vergangen, seit das neue Stadtwerk mit den zwei Geschäftsstellen in Rietberg und Langenberg am 17. November 2017 offiziell seine Pforten geöffnet und seine Versorgungsleistungen aufgenommen hat. Etwa 900 Kundinnen und Kunden sind seitdem in der Belieferung mit Strom und Erdgas, mehr als 350 haben bei der Neugründung unterschrieben, warten aber noch auf das Auslaufen der Kündigungsfristen bei ihren alten Versorgern. Macht in Summe rund 1.300 Neukunden in 225 Tagen - oder rund sechs neue Strom- bzw. Erdgaskunden pro Tag, seit die Stadtwerke Rietberg-Langenberg Mitte November an den Start gegangen sind. Durchschnittlich sechs Neukunden pro Tag - der vertrieblich Verantwortliche, Prokurist Jürgen Reich, nennt das "erfreulich und absolut im Soll" - wir vom Geschäftskunden-Newsletter EnergieNEWS haben mit ihm über die weiteren Pläne in Rietberg-Langenberg gesprochen...

 

 

Interview mit Jürgen Reich

 

Jürgen Reich Jürgen Reich

EnergieNews: Herr Reich, sechs Neukunden pro Tag im Schnitt seit 17. November 2017. Das ist doch ein mehr als ordentliches Ergebnis, oder?

Jürgen Reich: In der Tat sind wir sehr zufrieden. Wir haben hier ja bei absolut Null angefangen, auf der grünen Wiese quasi. Die Einwohner haben jetzt erstmals einen regionalen Anbieter mit allem Drumherum und da erhalten wir viel positive Rückmeldung.

EnergieNews: Wie kam es denn dazu?

Jürgen Reich: Eigentlich fast so ein bisschen wie die Jungfrau zum Kinde. Beim geplanten Glasfaser-Ausbau für das schnelle Internet war bei den Kommunen der Investor abgesprungen. Wir als Stadtwerke Soest hatten angeboten einzuspringen und dann kam die Überlegung des Geschäftsführers Dreißen, wenn wir Glasfaser machen, dann nutzen wir unsere Infrastruktur und unser Know How doch und bieten in der Region auch Strom und Erdgas an. Wir verstehen uns als regionalen Kümmerer, der auch für die Kundinnen und Kunden tatsächlich da ist.

EnergieNews: Wie erklären Sie sich den Zuspruch?

Jürgen Reich: Was wir immer wieder hören ist: Endlich gibt es jetzt einen regionalen Ansprechpartner. Ein Stadtwerk vor Ort mit Kundenzentren und echten Menschen dahinter, die dir zuhören und dir wirklich helfen, wenn du ein Problem hast. Das ist der große Unterschied zu den Konzernversorgern mit den Telefon-Hotlines, wo man lange wartet und trotzdem nichts passiert. Das wollen die Menschen nicht. Wir haben insgesamt sechs Mitarbeiter bei den Stadtwerken Rietberg-Langenberg, das sind sechs Arbeitsplätze in der Region - die meisten davon in Vollzeit.

EnergieNews: Gibt es weitere grundsätzliche Unterschiede zum Wettbewerb?

Jürgen Reich: Nehmen Sie alleine die handelnden Personen in der Geschäftsführung: Mit Dieter Novak ist ein ausgewiesener Experte für die Region im Boot, ebenso mit Christoph Krein ein Energiefachmann par excellence. Das ist eine Mischung, die funktioniert. Detaillierte Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten und Expertise in der Energiewirtschaft - das Paket kann so kein anderer anbieten.

EnergieNews: Was sind die nächsten Schritte? Welche Ziele haben Sie für die ersten 1.000 Tage?

Jürgen Reich: Na gut, das ist immer so ein bisschen ein Blick in die Glaskugel. Erstens können wir uns auch als Infrastrukturanbieter für die Region sehen, das bedeutet, wenn Netzübernahmen durch auslaufende Konzessionen relevant werden, sind wir interessiert und ein potenter Partner, für den vieles spricht. Außerdem wollen wir unsere Präsenz in Rietberg und Langenberg noch mehr stärken. Wenn uns nach drei Jahren 80 Prozent der Bevölkerung kennen und als lukratives Versorgungsunternehmen wahrnehmen, dann hätten wir vieles richtig gemacht.

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