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31.10.2014

Stadtwerke lassen die Kirmesbesucher mit grünem Gewissen feiern

Soest. Die Stadtwerke Soest stellen die Allerheiligenkirmes 2014 klimaneutral und lassen damit die Kirmesbesucher mit grünem Gewissen feiern. Die CO2-Emissionen, die durch den Stromverbrauch der Fahrgeschäfte und den Wohnwagenpark der Schausteller verursacht werden, gleichen die Stadtwerke Soest durch Unterstützung eines Wasserkraftwerkprojektes vollständig aus. „Die Kosten dafür tragen allein die Stadtwerke, für die Schausteller hat diese Maßnahme keinerlei Einfluss auf ihre Energiekosten“, erläutert Jörg Kuhlmann, Vertriebsleiter der Stadtwerke Soest.
 

Für die Stadtwerke ist diese Maßnahme ein weiterer Baustein des Klimaschutzkonzeptes, das bereits seit mehr als 20 Jahren verfolgt wird. „Mit der Einführung von 100% Ökostrom und 100% klimaneutralem Erdgas für alle Haushalte und Gewerbetreibende im Jahr 2010 haben wir das größte Umweltschutzprogramm der Stadtgeschichte gestartet und damit einen weiteren Meilenstein gesetzt“, so Harald Feine, Pressesprecher der Stadtwerke Soest und ergänzt: „Neben diesen großen Projekten setzen die Stadtwerke fortlaufende auch kleinere Akzente, wie nun bei der Kirmes.“

Für die gesamte Kirmes sind über 12.000 Meter Kabel nötig. Die Stadt Soest als Veranstalter der Kirmes beauftragt eine externe Firma damit, die Kabel zu verlegen. Die höchste gleichzeitig abgenommene Stromleistung im Verlauf der Kirmes beträgt rund 4,3 Megawatt, der genaue Verbrauch ist von den Fahrgeschäften und deren Auslastung abhängig. Während der Kirmestage werden rund 320.000 Kilowattstunden Strom verbraucht, was dem Jahresverbrauch von über 90 durchschnittlichen Haushalten entspricht.

Damit die Stromversorgung reibungslos funktioniert, werden 13 fahrbare Trafostationen im Einsatz sein. Die Stadtwerke Soest schließen diese Trafos an ihre Schaltanlagen an. Die Spannung wird von 10 Kilovolt an den Bedarf der Fahrgeschäfte angepasst. Mit Notstromaggregaten sichern die Stadtwerke die Straßenbeleuchtung für den Fall der Fälle ab. Zusätzlich gilt eine erhöhte Bereitschaft und somit stehen ständig zwei Mitarbeiter der Stadtwerke und fünf Mitarbeiter der externen Firma bereit, um auf etwaige Vorfälle sofort reagieren zu können.