Menü

Sie sind hier

22.09.2015

Eine starke Gemeinschaft für erneuerbare Energien

Soest/Düsseldorf. Nachdem die Stadtwerke Soest im August als Gründungsgesellschafter das Gemeinschaftsunternehmen Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co.KG (TEE) aus der Taufe gehoben haben, folgten nun zahlreiche weitere Gesellschafter. Mit der TEE und ihren zukünftig rund 40 kommunalen Gesellschaftern wollen die Soester Stadtwerke in den kommenden Jahren in ertragreiche Windparks und Photovoltaik-Freiflächenanlagen in ganz Deutschland investieren. Insgesamt planen die Gesellschafter der TEE ein 500 Millionen Euro-Investment in den Ausbau der erneuerbaren Energien. Bei der ersten Gesellschafterversammlung in Düsseldorf unterzeichnet André Dreißen, Geschäftsführer der Stadtwerke Soest, den Konsortialvertrag der TEE. Im Vorfeld hatte der Aufsichtsrat den Plänen bereits im März dieses Jahres zugestimmt und der Rat der Stadt Soest im April seine Zustimmung erteilt.
 

„Die Energiewende ist ein Jahrhundertprojekt, wir wollen sie mitgestalten“ erklärte André Dreißen anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „In den nächsten Jahren werden wir uns mit der TEE noch breiter aufstellen können. Sinnvoll ist insbesondere die deutschlandweite Streuung der Projekte, die das Risiko windschwacher Jahre in bestimmten Regionen minimiert und die Chancen auf gleichmäßige Erträge erhöht.“

Nach umfangreichen Sondierungen am Markt war es aus Wettbewerbssicht der Stadtwerke Soest notwendig einen erfahrenen Partner zu finden, der im Markt etabliert ist und sich vor allem als Dienstleister für Stadtwerke und Regionalversorger versteht. „Mit der TEE sind wir sicher, diesen Partner für den Ausbau der erneuerbaren Energien gefunden zu haben“, so Dreißen: „Alle Umfragen zeigen, dass sich unsere Kunden mehr Strom aus Wind und Sonne wünschen. Mit unserer Entscheidung kommen wir diesem Wunsch einen großen Schritt näher.“

Innerhalb der kommenden Jahre sollen im Rahmen der TEE Windparks und Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 275 Megawatt aufgebaut werden. Das reicht rechnerisch für die Versorgung von weit über 100.000 Haushalten.

Gut aufgestellt sehen sich die Stadtwerke Soest auch für die sich ändernden Rahmenbedingungen bei der Förderung erneuerbarer Energien. In Zukunft werden die Einspeisevergütungen bei Windkraft- und Solaranlagen, jenseits der kleinen PV-Anlagen auf privaten Häusern, verstärkt durch staatlich organisierte Auktionen ermittelt. Stattdessen müssen sich die Betreiber dem Wettbewerb in Auktionen stellen. André Dreißen: „Hinter der TEE steht Deutschlands führendes Stadtwerke Netzwerk, die Aachener Trianel GmbH. Und Trianel hat in den ersten beiden Auktionsrunden für Photovoltaik bereits unter Beweis gestellt, dass sie auch unter den neuen Bedingungen erfolgreich arbeiten kann.“ In beiden Auktionen erhielten Trianel Solarparks von der verantwortlichen Bundesnetzagentur Zuschläge.

 
 

Fünf aus 40 von der neuen Gesellschaft: Detlef Wemhöner, Geschäftsführer Technische Werke Osning GmbH - Dr. Markus Hakes, Trianel GmbH - Robert Stams, Geschäftsführer GSW Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen-Bönen-Bergkamen - André Dreißen, Geschäftsführer Stadtwerke Soest GmbH und Waldemar Opalla, Geschäftsführer Stadtwerke EVB Huntetal GmbH Foto: Trianel GmbH / Günther Goldstein