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08.05.2019

Sicherheitscheck für die Gasleitungen – Stadtwerke prüfen Niederdrucknetz

Soest. Die Stadtwerke Soest überprüfen vom 13. Mai bis zum 21. Juni im Stadtgebiet weite Teile ihres Gasniederdrucknetzes. Während der Überprüfung werden rund 115 km Hauptleitungen und rund 55 km Hausanschlussleitungen überprüft. Das Prüfteam besteht aus jeweils einem Mitarbeiter der Stadtwerke, dem „Lotsen“, und einem Mitarbeiter einer Spezialfirma, dem Gasprüfer, der die Leitungen nach Gaslecks absucht.
 
Stadtwerke Soest: Gasprüfer und Lotse beim Prüfen einer Hausanschlussleitung Gasprüfer und Lotse beim Prüfen einer Hausanschlussleitung
 

Der Lotse ist mit einem GPS-fähigen Computer ausgestattet, auf dem die Gasleitungspläne der Stadtwerke hinterlegt sind. Auf dem Display erhält er detaillierte Informationen zu den Leitungen seines jeweiligen Standortes. Anhand dieser Information leitet er den Gasprüfer mit der Schlittensonde und dem Gasspürgerät über den exakten Verlauf der Leitungen.

Die Schlittensonde saugt die Luft zwischen der über den Boden geführten Gummiplatte und der Oberfläche ab und führt sie dem Sensor im Gasprüfgerät zu. Das Gerät zeigt dann in Echtzeit an, ob Erdgas aus der Leitung entweicht.

„Wenn Schäden an einer Leitung festgestellt werden, werden sie anhand der Menge des austretenden Erdgases eingestuft. Daraus ergibt sich dann, ob ein Schaden sofort, am nächsten Tag oder in einigen Tagen behoben wird“, so Marcel Besner, Leiter des Gasnetzes bei den Stadtwerken Soest.

Im Rahmen der Hausanschlussprüfung geht der Gasprüfer bis direkt an die Gebäudewand, an der die Leitung in das Haus führt. Wenn er dabei auf ein Leck stößt, ist es notwendig die Prüfung im Inneren des Hauses im Bereich der Hausinstallation fortzusetzen.

Die Stadtwerke bitten daher um Verständnis, wenn der Prüfer und der Lotse Vorgärten betreten und gegebenenfalls auch in den Häusern prüfen müssen. Die Kunden können sich den Mitarbeiterausweis zeigen lassen oder unter 02921.392-0 die Stadtwerke anrufen und sich bestätigen lassen, dass tatsächlich Stadtwerkemitarbeiter vor Ort sind.