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21.06.2019

Stadtwerke lassen den Wind für sich arbeiten

Soest, Bad Arolsen. Zusammen mit der Trianel Erneuerbaren Energien GmbH & Co. KG (TEE) bauen die Stadtwerke Soest ihren Anteil an der Windenergie weiter aus. Im Juni erfolgte der Baustart für den mittlerweile zehnten Windpark der Kooperation TEE. Bis Ende des Jahres soll im hessischen Bad Arolsen der Windpark mit zwei Windenergieanlagen und einer Gesamtleistung von 6,6 Megawatt (MW) ans Netz gehen. Die prognostizierte Ökostromproduktion liegt bei 15 Millionen Kilowattstunden pro Jahr und kann damit rechnerisch rund 4.300 Haushalte ganzjährig mit umweltfreundlicher Energie versorgen.
 
Beispielbild eines Windparks
 

„Mit dem Windpark Bad Arolsen wächst im Rahmen der TEE unsere Beteiligung bundesweit auf mittlerweile zehn Windparks und fünf PV-Freiflächenanlagen. Bis Ende 2020 werden wir gemeinsam mit Trianel weitere Erneuerbaren-Projekte realisieren und unsere Ökostromproduktion konsequent weiter ausbauen“, gibt André Dreißen, Geschäftsführer der Stadtwerke Soest, die Marschroute des Unternehmens vor. 

Am Standort Bad Arolsen im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg hatten bereits im Januar 2019 die Arbeiten zur Vorbereitung der Baufläche begonnen. Im Spätsommer sollen die Fundamente für die Windenergieanlagen gegossen werden. Die Bauarbeiten auf landwirtschaftlichen Wegen sollen nach Möglichkeit bis nach der Ernte warten, um die Landwirte vor Ort nicht zu behindern. Für Herbst sind dann die Anlieferung der Bauteile und anschließende Errichtung der 200 Meter hohen Windkraftanlagen geplant. Die Anlagen haben eine Nabenhöhe von 137 Metern und einen Rotordurchmesser von 126 Metern. Mit Abschluss der Arbeiten an dem Windpark Bad Arolsen wird sich das Gemeinschafts-Portfolio der TEE auf rund 182 MW erhöhen.

Die Stadtwerke Soest investieren gemeinsam mit 37 anderen Stadtwerken und Trianel rund eine halbe Milliarde Euro in den Auf- und Ausbau des eigenen Erneuerbaren-Portfolios mit Windkraftanlagen und PV-Freiflächenanlagen in ganz Deutschland. Das aktuelle Portfolio umfasst rund 44 MW an Photovoltaik-Leistung und rund 132 MW an Wind-Leistung in sechs Bundesländern in Betrieb.