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25.03.2024

Klimaschutz-Ausstellung im Blauen Saal mit globaler Perspektive und praktischen Tipps

Soest. Das Klima schützen und sich gleichzeitig auf absehbare Klimaveränderungen vorbereiten – das sind die zentralen Themen einer Klimaschutzausstellung der Stadt Soest im Blauen Saal. Die Klimaschutzgeschäftsstelle der Stadt lädt vom 2. bis 14. April 2024 dazu ein, sich zu informieren. Vorträge zu speziellen Aspekten des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung ergänzen die Ausstellung. Unter anderem berichten die heimischen Stadtwerke in diesem Rahmen über ihren Regionalstrom.
 

„Es handelt sich um eine interaktive Ausstellung, die das Ferdinand-Porsche-Gymnasium in Stuttgart entwickelt hat, und die wir aufgrund der guten Konzeption zu uns nach Soest geholt haben“, erläutert Hendrik Renninghoff von der Geschäftsstelle Klimaschutz. „Die Exponate zeigten den Klimawandel aus der globalen Perspektive. Das ist wichtig, weil Klimawandel keine Landes- oder Stadtgrenzen kennt.“ Besucherinnen und Besucher können dabei selbst aktiv werden und Mikroplastik unter dem Mikroskop studieren oder durch Bewegung Strom erzeugen.

Die Ausstellung steht allen offen, richtet sich dabei aber ganz besonders an die weiterführenden Schulen in Soest. „Deshalb haben wir alle Schulen darauf hingewiesen, dass Schulklassen die Ausstellung vormittags besuchen können und wir gerne entsprechende Termine vereinbaren“, sagt Barbara Eickhoff von der Geschäftsstelle Klimaschutz.

Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags 15 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags 11 bis 14 Uhr. In diesen Zeiten sind auch stets Ansprechpersonen der Klimaschutzgeschäftsstelle vor Ort.

Im Rahmen des Begleitprogramms erhalten die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich praktische Tipps, wie sie persönlich in ihrem privaten Bereich aktiv werden können. Am Dienstag, 2. April 2024, 17 Uhr findet die Eröffnung und ein Vortrag der Stadtwerke Soest statt. Jörg Kuhlmann von den Stadtwerken stellt den „Regionalstrom“ vor. Regionalstrom ist praktizierter Klima- und Umweltschutz. Das Besondere daran ist, dass der Strom aus erneuerbaren Quellen wie zum Beispiel Wind und Sonne stammt und auch direkt aus der Nachbarschaft kommt. Die Energie kommt direkt dort zum Einsatz, wo sie produziert wird. Sie benötigt keine langen Übertragungsstromtrassen.

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.