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Energienews 03. April 2019

Hanse Hotel Soest bezieht jetzt auch Sonnenstrom vom eigenen Dach

Umweltfreundlich Strom auf dem eigenen Dach produzieren: Das funktioniert über das „Soester Solardach" für Geschäftskunden hervorragend. Das Hanse Hotel Soest hat von den Stadtwerken eine 23 KW-Photovoltaikanlage erhalten, die vor kurzem in Betrieb gegangen ist.

Bilder: Golz

Sonnenstrom rechnet sich immer. Wer das Geschäftskunden-Angebot „Soester Solardach“ der Stadtwerke Soest nutzt, erhält eine komplette Photovoltaik-Anlage auf sein Dach. Dazu berechnen die Stadtwerke die Kostenersparnis und den Nutzen der PV-Anlage. Zuständig im Team ist unter anderem Sascha Winkelmann. Er erklärt die Vorteile: „Das Gewerbe arbeitet dann, wenn die Sonne scheint. Das bedeutet, dass der Selbstverbrauch hoch ist. Der selbsterzeugte Strom aus der Photovoltaikanlage kann so fast vollständig auch selbst verbraucht werden. Das reduziert sofort die Stromkosten. Wir arbeiten mit regionalen Handwerkern zusammen und geben eine Garantie über 18 Jahre. Außerdem verwenden wir nur deutsche Module.“ In Soest sind derzeit rund 1.000 PV-Anlagen installiert. Davon stammen über 100 von den Stadtwerken. „Das heißt, mehr als jede zehnte PV-Anlage ist von uns mit Kunden gemeinsam umgesetzt worden“, so Winkelmann.

Beratung – Projektierung - Bau

Dabei geht die Umsetzung ratzfatz. Die Angebote sind über Sascha Winkelmann schnell verfügbar. Rasch lässt sich klären, ob der Standort für Photovoltaik geeignet ist und welche Einsparungen möglich sind. „Im Fall des Hanse Hotels gehen wir davon aus, dass rund 20 Prozent des Gesamtstromverbrauchs des Hotels pro Jahr über den eigenen PV-Strom gedeckt werden können“. Die Stadtwerke betrachten das Projekt über 25 Jahre und berechnen Kosten und Nutzen. „Im 80-Betten-Haus Hanse Hotel gehen wir gegenwärtig über die Gesamtzeit von einer Kostenersparnis im mittleren fünfstelligen Bereich aus“, sagt Sascha Winkelmann.

 

Erste Erfahrungen positiv

Für eine genaue Einschätzung sei es noch zu früh, erklärt Hanse Hotel-Geschäftsführerin Silke Schädel. Gemeinsam mit ihrem Vater Dieter hat sie sich von Sascha Winkelmann beraten lassen und sich entschieden, das Projekt umzusetzen. „Die Montage verlief reibungslos, die ersten Erfahrungen sind gut.“ Aber wegen Details „müssen Sie mich in einem Jahr nochmal fragen, dann weiß ich mehr“, gibt sich die Hotelchefin noch ein wenig zurückhaltend. Es sei aber „natürlich ein Vorteil“, wenn man im Marketing für das Hotel auch mit Umwelt- und Klimaschutzaspekten gegenüber den Gästen argumentieren könne.

 

Einfaches Modell: Contracting

Das Prinzip „Soester Solardach“ funktioniert denkbar einfach. Die Stadtwerke Soest übernehmen Planung, Bau und Betrieb der PV-Anlage auf dem Dach. Der selbst produzierte Strom – beim Hanse Hotel voraussichtlich rund 20.000 kW/h pro Jahr – kann in hohem Maße im Selbstverbrauch genutzt werden und reduziert so den Stromzukauf und damit die Stromkosten. Der Vertrag gilt für achtzehn Jahre. Monatlich zahlt der Kunde – ähnlich wie bei einem Pkw-Leasing – einen festen Kostenbeitrag, der sich auch über die gesamte Laufzeit nicht ändert. Im Gegenzug erhält er den Strom und eine absolute Betriebsgarantie. Der Kunde hat also keinerlei Risiko. Wenn dazu Fragen bestehen, sprechen Sie uns an:

Jörg Kuhlmann
T 02921.392-235 | M 0171.6300719
j.kuhlmann@stadtwerke-soest.de

Sascha Winkelmann
T 02921.392-234 | M 0151.29804886
s.winkelmann@stadtwerke-soest.de

Jürgen Reich
T 02921.392-230 | M 0170.9165265
j.reich@stadtwerke-soest.de

Max Griebenow
T 02921.392-152 | M 0151.50638494
m.griebenow@stadtwerke-soest.de

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